Wohnzimmer kühlen (Tipps) | Hitze im Sommer runterkühlen

Wenn die Temperatur im Sommer über 30 Grad Celsius steigt, dann werden die Räume einer Wohnung schnell unangenehm warm. Im Wohnzimmer können Werte von 28 Grad und mehr gemessen werden, was den Aufenthalt zu Hause nahezu unerträglich macht. Kühlen, heißt das Zauberwort.

Wenn allerdings keine Klimaanlage zur Verfügung steht, sind Tricks notwendig, um das Wohnzimmer auf eine angenehme Temperatur runterkühlen zu können.

Die Hitze soll im Sommer im Wohnzimmer gar nicht entstehen

Bevor ein Kühlen der Wohnung notwendig wird, sollte in einem heißen Sommer auf ein Aussperren der Hitze geachtet werden. Die Fenster müssen während des Tages geschlossen werden. Erst wenn die Lufttemperatur im Außenbereich auf ein erträgliches Maß gesunken ist, kann das Fenster geöffnet werden.

Abgedunkelte Räume, durch den Einsatz von Rollos, Deckvorhänge oder Fensterfolien, unterstützen das Aussperren der Hitze und halten so das Wohnzimmer schon deutlich kühler. Wenn Elektrogeräte statt in den Stand-by-Modus vom Netz getrennt werden, entwickeln sie deutlich weniger Wärme.

Wärmespender, wie Teppiche, Decken, Polster und Kissen, sollten in den Kästen verstaut werden, damit keine zusätzliche Wärme entsteht. Diese Maßnahmen helfen bereits, um die Zimmer runterkühlen zu können.

Wohnzimmer Couch Sofa Sessel Kissen

Damit im Wohnzimmer im Sommer keine Hitze entsteht, sollten Sie unsere Tipps zum Vorbeugen beachten.

Kühlere Luft in das Wohnzimmer holen

Perfekt, um das Wohnzimmer ohne Klimaanlage zu kühlen, sind Ventilatoren. Diese müssen jedoch richtig aufgestellt werden. Ideal ist es, wenn es dabei zu einem Austausch zwischen der warme Luft des Zimmers und der kühlen Außenluft kommt. Der Ventilator wird also in einem 90 Grad Winkel zum geöffneten Fenster aufgestellt.

Die Rotorblätter des Ventilators wirbeln die Luft aus dem Zimmer hinaus und holen die kühle Luft herein. Bei einem modernen Turmventilator muss die Aufstellung so erfolgen, dass das ansaugende Ventil zum Fenster zeigt, um diesen Effekt zu erreichen. Zu beachten ist auch, dass sich Personen nicht lange direkt im Luftstrom des Ventilators aufhalten. Was zunächst als angenehm und kühl empfunden wird, kann schnell zu Verspannungen führen.

Ob ein Towerventilator, ein Säulenventilator oder ein klassischer axialer Ventilator genutzt wird, ist letztlich Geschmackssache. Es gibt sowohl bei einem Turmventilator als auch beim Standventilator schmale Modelle. Der Unterschied zwischen dem Towerventilator und dem Standventilator ist die Fließrichtung der Luft. Der Turmventilator ist ein Bei Querstromgerät, bei dem die Luft über die senkrechten Austrittsfugen strömt, während beim Standgenerator der mittig angeordnete Motor den Luftstrom führt.

Mit der Verdunstungsenergie das Wohnzimmer runterkühlen

Um ein Zimmer im Sommer runterkühlen zu können, hilft die Verdunstungsenergie. Wenn Wasser zu Gas wird, also verdunstet, wird die dazu notwendige Energie aus der Wärme der umgebenden Luft genommen. Dieses Prinzip kann ganz bewusst zum Kühlen im Sommer eingesetzt werden.

Feuchte Handtücher im Zimmer verteilen oder den Boden mit kaltem Wasser aufwischen und durch die Verdunstungsenergie den Raum runterkühlen. Wenn ein Towerventilator das kühle Handtuch zusätzlich anbläst, wird der Effekt noch verstärkt.

Ein YouTube Video hilft beim Runterkühlen

Im Video von Mac Paverick wird die selbstgemachte Klimaanlage mit einem nassen Handtuch und einem Ventilator genau erklärt. Mit diesem Trick kann man ein Wohnzimmer um bis zu fünf Grad kühlen und die Hitze des Sommers wird dadurch erträglicher.

 

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